Und weiter geht’s: Zurücklehnen - am besten mit einer Tasse Kaffee - es wird lang - aber kurz geht ja gar nicht:
Nach dem Essen fanden wir uns im WS-Raum der Gruppe 2 ein – die offizielle Begrüßung durch unsere beiden Veranstalter Heike Paulus und Barbara Hane stand an. An dieser Stelle noch einmal – und ich finde man kann das nicht oft genug sagen: Herzlichen Dank für all Eure Planung, Mühe und Euren immerwährenden Einsatz. Das Paket war rundum stimmig und wir alle haben uns so wohlgefühlt. Ich habe mich mit vielen unterhalten aber von keiner Seite her etwas negatives vernommen. Das sei schon mal vorweg genommen.

Zusätzlich zu Heike und Barbara hatten sich unsere WS-Leiterinnen Rahel, Shimelle und Jenni Pauli gesellt sowie die anwesenden Shopbetreiberinnen mit ihren Helferinnen. Als Gag-Geschenk hatten wir uns zur besseren Verständigung dieses Mal für beide ein Megaphon einfallen lassen – welches an diesem Wochenende das ein oder andere Mal zum Einsatz kam – sei es – um uns zum Kaffee zu rufen oder um unsere Aufmerksamkeit zu erringen oder auch nur – um mal die Zusatzfunktion abzuspielen, die eine lautstarke Darbietung von Ole, Ole, Ole ermöglichte. Auf jeden Fall war das Teil ein Knaller und viele hatten darüber hinaus auch noch mit einem Edding unterschrieben.

Da wir mit 7 Mädels aus der SQC-Gruppe angereist waren – gab es als zusätzliches Geschenk für Barbara – rein privater Natur – noch ein Regiestühlchen ;-) Nach dieser Darbietung ging die CMC-Tauscherei so richtig los – und oh Wunder – so viele hatte ich noch nie getauscht! Kein einziges CMC habe ich wieder mitgebracht – was bedeutet, 65 Stück unter die Leute gebracht zu haben – und rund 55 habe ich auch wieder mit nach Hause gebracht – getauschte – versteht sich! Ich bin immer wieder fasziniert vom Einfallsreichtum meiner Mitstreiterinnen – so eine kleine Fläche und doch immer wieder eine andere Gestaltung – eins schöner als das Andere –

wundervolle Werke, die einen speziellen Erinnerungswert für mich haben. Die Fotos dazu kommen extra und auch meine Werke hab ich so gar nicht fotografiert:

Barbara hatte uns noch eine besondere Überraschung vom Hotel Oberwinter angekündigt. Als es richtig dunkel war – gingen wir eine Etage höher in den Wintergarten – den Kursraum der Gruppe 1 – die Lichter wurden gelöscht und unten auf der Wiese brannten Ingo Rettschlag und ein Helfer ein extra für uns zusammen gestelltes Feuerwerk ab. Eine ganz außergewöhnliche Erfahrung –

Danach wurden die Shops gestürmt – vorbestellte Dinge abgeholt – weitere ausgesucht und sichergestellt und so manches Make & Take gefertigt. Jeder Shop hatte davon 2 im Angebot und die reichten von Minialben über Post-It-Blöcke hin zu wunderbaren Tischsets.

An diesem Abend habe ich für meinen Mann und mich zwei davon gefertigt

und einen Tag später für meine Mädels noch mal zwei und bei Anne

unter Anleitung von Melanie ein süßes kleines Minialbum. Karin und Ulli haben sich ebenfalls damit beschäftigt:

In den Gruppenraum zurück gekehrt musste ich feststellen, dass der Rest unserer Truppe bereits den Schlaf der Gerechten schlief und so bin ich das erste und auch einzige Mal während der Tage vor Mitternacht ins Bett gekommen……..

aber Vater Rhein schläft nie ;-)
TAG 2:
Nach einer erholsamen Nachtruhe – mit nur im Unterbewusstsein wahrgenommener stampfender Dieselgeräusche der Flussschiffe und er ratternden Eisenbahn stand ich um ½ sieben Uhr Morgens auf – stieg in den Badeanzug und den Bademantel und nix wie runter ins Schwimmbad – welches ich dann eine halbe Stunde für mich alleine hatte – bis Angelika ebenfalls etwas für die morgendliche Ertüchtigung tun wollte und wir einige Bahnen gemeinsam zogen.
Das wohlverdiente Frühstück inkl. diverser Tassen Kaffee eingenommen, es ist für mich die wichtigste Mahlzeit des ganzen Tages und besonders in Hotels genieße ich es ausgiebig – und das Angebot war üppig – sogar kleine Pfannkuchen und einen dicken Marmorkuchen gabs am Morgen – es wurden die ersten „tiefschürfenden“ Gespräche geführt und wir freuten uns auf den ersten WS an diesem Tage bei der schnuckeligen Rahel.

Wer wohl an diesem Tag aufgeregter war? Rahel vor ihrem ersten WS oder wir vor lauter Vorfreude?

Ich kann es nicht mit Bestimmtheit sagen. Auf jeden Fall enttäuschte sie unsere Erwartungen nicht und mittels PP und verschiedenen Techniken – wie z.B. Seidenpapier gestalteten wir ein Minibook über uns – mit Stoff, Spitze, Layering und durften erfahren, dass Rahel nur einen ganz begrenzten Vorrat an Scrapmaterialien besitzt und daher viele alltägliche Dinge in ihre Alben einbringt – bzw. Embellishments selbst gestaltet.

Natürlich hatte sie ihre selbst designten Stempel mitgebracht und die Gelegenheit diese auch noch zu erwerben wurde ausgiebig genutzt (ja von mir z.B. auch). Sie lagen aber auch zur Benutzung auf dem Arbeitstisch aus und konnten für das Minibook eingesetzt werden.
Und wie es sich für Scrapper gehört - wurde an jeder Stelle geknipst was das Zeug hielt:

Wobei man dann doch immer auch noch darauf achten musste - selbst gut rüber zu kommen, da es ja immer wieder welche gab, die einen selbst dabei fotografierten ;-)

Die Mittagspause verbrachten wir wieder im Restaurant und da wir in diesem Jahr am Tag nur 2 WS’s hatten – fiel diese auch entsprechend länger aus – so dass ich – versehen mit Barbaras Ermahnung pünktlich um 13.45 Uhr auf der Wiese vor dem Hotel zum Gruppenfoto anzutreten – noch ein kurzes Nickerchen in meinem Zimmer machen konnte. Hier war eindeutig der Wunsch der Vater des Gedankens – ich schlief so tief und fest ein – dass ich erst vom Gejohle meiner Mitkreativen wieder wach wurde und da war das Gruppenfoto schon Geschichte! Allerdings gings nicht nur mir so – aber da ich in den vergangenen Jahren immer irgendeine Hand vor meinem Gesicht hatte – kann ich das verschmerzen. Ich denk mich mental da rein und gut ists. Das herrliche Wetter am SA lockte so manche von uns auf die Terrasse um eine leckere Tasse Kaffee zu genießen:

Und hier sieht man - dass Mutter und Tochter das gleiche Hobby verbinden kann - wobei Sandras Familie ja sogar mit 3 Generationen angereist war!!!

Der jüngste Teilnehmer schlief aber schon tief und fest!
Heike bot zwischendrin noch einen Photoshop WS an – den ich allerdings nicht in Anspruch nahm. Irgendwann vielleicht – im Moment mag ich bearbeitete Bilder nicht so besonders – alles was ich benutze – mache ich in Picasa und so konnte ich die freie Zeit für die Anfertigung zweier weiterer Tischsets für meine Mädels nutzen. Und schon war wieder Zeit für „Kaffee und Hüftgold“ mit leckeren Kleinigkeit vom Haus Oberwinter.

Und zum Abschluss des WS-Tages hatte Shimelle dann noch einen LO-WS für uns – in welchem wir mit ihrer ganz speziellen Art wunderschöne LO’s fertigten. Viel zu schnell war dieser WS vorbei und 4 LO’s lagen fertig gestellt auf meinem Tisch – Sogar das lange LO auf einem der LO’s hatte ich fertig bekommen. Zum wiederholten Male mussten wir feststellen, dass die ausreichende Zeit in den einzelnen WS’s zu so viel mehr Ruhe und Gleichmass führt und man befriedigt – weil so gut wie fertig – den WS auch beenden kann. Viel mehr Angebote mögen interessant sein – doch die steten Wechsel und neuen Zusammensetzungen führen auch zu mehr Unruhe und eins hatten wir wohl alle bitter nötig: Ruhe – und Zeit für unsere Arbeiten. Auch Shimelle hatte auf einem langen Arbeitstisch Embossingpulver, Stempel und noch vieles mehr aufgebaut. Um 19.00 Uhr war der WS beendet und wohin gings dann wohl?
Richtig…. Zum Abendessen… einige der WS-Teilnehmerinnen können nicht ohne die bessere Hälfte oder sonstige Familienmitglieder und so waren die Mahlzeiten immer eine willkommene Gelegenheit zur gemeinsamen Einnahme des Essen. Leider hatte ich irgendwas nicht vertragen und dachte schon, dass GöGa mir seinen MD-Virus mit an den Rhein gegeben hätte. Das Hotel war auch auf Sonderwünsche eingerichtet und problemlos bekam ich die gewünschte Suppe. Vorbeugend eine Immodium geschluckt und auf den leckeren Unkelsteiner Weißwein verzichtet – genauso wie auf den Eisbecher zum Nachtisch. Einige Zeit später gings dann wieder besser und ich konnte zusammen mit den Anderen in unseren Gruppenraum um am Abendprogramm teil zu nehmen – welches in allererster Linie aus der Verlosung bestand –

und wie es sich wie ein roter Faden durch mein CAR-Leben zieht: Nix gewonnen – 15 Lose – und nur Nieten – aber wie heißt es so schön: Ist ja für einen guten Zweck – und Helenes Helfer können es mehr als gut gebrauchen.
Ich hatte im Vorfeld vehement abgelehnt den Crop-Pokal wieder entgegen zu nehmen – meiner Meinung nach gibt es so viele Mädels, die im Hintergrund an den Vorbereitungen beteiligt sind und ihn mehr als ich verdient hätten – doch dieses Mal bekam ihn der Direktor unseres Hotels und wenn man mal alles zusammenzählt – was er für uns an diesen fünf Tagen alles tut, sich für uns bemüht, das Feuerwerk und am Ende einen Riesenreinigungsaufwand bewerkstelligen muss (der Glimmer war sogar im Fahrstuhl) – hatte er ihn doch verdient.
Eigentlich hätte der offizielle Teil damit beendet sein können – wäre da nicht noch das CAR Gedicht gewesen – welches ich vom ersten Jahr an schreibe und verlesen musste – doch warum nur sollte ich mich dabei auf einen Stuhl setzen? Nach dem Gedicht kam ich nicht mehr drum rum – ich musste mich setzen und durfte mich nicht rumdrehen – dass hinter meinem Rücken was im Schilde geführt wurde – merkte man allein schon an der Tatsache, dass die Hälfte der Teilnehmer aufsprangen – ihre Kameras zückten und laut anfingen zu lachen – und laut Barbara und Heike komme ich um die Königswürde des CAR’s nicht drum herum und so bin ich nun – ohne Pokal zwar – aber mit roter Federboa und goldener Krone ausgestattet – ein gekröntes Haupt – und Ulli, die das immer so treffend formuliert – nannte mich dann nur noch „Prinzessin Lieblich“!

(oh Gott - was kann man doch dämlich auf Fotos aussehen!!)
Die in die Mauser gekommene Federboa erwies sich an diesem Abend noch für so manches LO und zur Verzierung von Minibooks als nützlich und so ein Edelmetall ist bestimmt auch noch für die ein oder andere Gelegenheit von Nutzen. Dieses Mal habe ich die M&T’s bei Nicole im Scrapbook Laden gefertigt – bzw. bei Dani – ihrer netten Helferin.

während Nicole einen Mordsspaß an ihrer Kasse hatte:

Überhaupt... unsere Shops... Mensch Mädels war das Klasse mit Euch - die haben sich untereinander so gut verstanden - auch nach Öffnungsende noch lange gemeinsam zusammen gesessen und gefeiert - Danke auch ihr habt damit zur allgemeinen guten Laune mehr als nur beigetragen!

(Diana mit Sabine von Scrap'n Stampin)
Super vorbereitet und zugeschnittene Minibooks – genau richtig für die Handtasche – eins mit kleinen Täschchen – ein anderes in Leporellotechnik – Superschön – im Cropraum noch ein wenig mit den noch nicht zu Bett gegangenen Mädels gequatscht –
von Anja und Barbara die Vorzüge einer Sofortbildkamera erklärt bekommen:

das „über-Mich-Album“ von Rahel so weit – wie ich Fotos dabei hatte – fertiggestellt
und noch einen Angriff auf mein Leben abgewehrt!!! Laue Luft - Fenster weit geöffnet - da fliegt schon eine Menge Viehzeug durchs Fenster - ich hab da keine Probleme mit - aber wenn einen da was in den Fuß zwickt - will man schon wissen was das ist und als ich dann sah was die Ursache war - habe ich erst mal gequiekt:

Ich wusste bis dato nicht - dass die zwicken können - aber er war so lieb - ließ sich sogar auf ein weißes Blatt schieben der guten Optik halber - genüsslich fotografieren und dann in die Freiheit entlassen: Der erste Maikäfer meines Lebens - ich hab in natura vorher noch nie einen gesehen!!!

Francesca

und im Hintergrund Eva und Katharina - sowie meine Wenigkeit gehörten im Crop-Raum immer zu den letzten... Kein Durchhaltevermögen die Jugend von heute!!!
und wusch – 0:30 Uhr – so schnell geht ein Tag vorbei – während der Ausziehzeremonie noch ein wenig den Fernseher laufen lassen und erfahren, dass zum Glück Luca der neue Superstar von RTL ist – wieder so eine arme Socke mehr, die im harten Geschäft des Schlagerbusiness auf der Strecke bleiben wird – und ich zog mir die Decke über den Kopf und schlief den Schlaf der Gerechten bis…
Das ist wieder eine neue Geschichte liebe Kinder, die die Tante Conny Euch Morgen erzählen wird.
Wir lesen uns – Eure Conny